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Wohnungsauflösung in | Berlin

Was kostet es mich, wenn ich die Wohnungsauflösung selbst mache ?

Wieviel Zeit und Kosten sollte ich einplanen, wenn ich die Wohnungsauflösung selbst machen möchte?

Eine Wohnungsauflösung kann unterschiedliche Gründe haben – meist muss eine Wohnung im Rahmen eines Todesfalls oder beim Umzug ins Pflegeheim bzw. Altersheim geräumt werden. Nicht immer hat man die Kosten für einen solchen – meist unvorhersehbaren Fall – sofort parat und da erschließt sich doch der Gedanke, die Wohnungsauflösung einfach auf eigene Faust durchzuführen.

Aber auch unabhängig vom Budget führt der eine oder andere die Wohnungsauflösung auf eigene Faust durch und spart sich die Kosten für das Engagieren eines professionellen Haushaltsauflösers. Doch nicht immer rentiert sich das, da meist im Ablauf der Räumungsaktion Hindernisse auftauchen und häufig dann “doch noch” eine professionelle Firma herbeigerufen werden muss, um diese zu meistern. Auch wenn es keine Ausbildung oder keinen anerkannten Beruf im Bereich der Wohnungsauflösung gibt, sind dennoch eine gewisse Erfahrung und einige Requisiten enorm wichtig, damit es bei der Räumung nicht zu Problemen kommt.

Wohnungsauflösung self made – die Checkliste

Die wesentlichen Bestandteile – natürlich stark vereinfacht – einer Wohnungsauflösung umfassen insbesondere:

  • Wie baue ich die Möbel ab? Kann ich auch etwas komplexere Möbelstücke “einfach so” auseinanderbauen bzw. habe ich die nötige Kompetenz und das handwerkliche geschick hierfür?
  • Habe ich genügend Freunde und Bekannte, die mit beim (meist sehr schweren) Tragen behilflich sind und auhc die nötige Zeit mit aufbringen können?
  • Können auch größere Möbelstücke problemlos durch das Treppenhaus bzw. durch schmale Eingänge oder Fenster gelupft werden? Ist eventuell ein Möbel-Lift notwendig?
  • Was passiert anschließend mit den geräumten Möbeln und Haushaltsgegenständen – möchte ich sie verkaufen oder entsorgen lassen?
  • Viele der alten (oder auch neuen) Möbelstücke und Elektrogeräte können für einen relativ hohen Gegenwert verkauft werden – habe ich die Kenntnisse und kann ich die Zeit dafür aufbringen, diese beispielsweise zu inserieren, an den Secondhand-Laden (meist zu sehr niedrigen Preisen oder für lau) zu verkaufen? Kenn ich sonstige Organisationen und Einrichtungen, die gebrauchte Möbel, Haushaltsgegenstände und Elektrogeräte ankaufen?
  • Wenn Sie planen, die Möbel auf eigene Faust zu verkaufen: Haben Sie genügend eigenen Stauraum bzw. ein Lager, in dem Sie die Möbel bis zum eigentlichen Verkauf – der manchmal mehrere Wochen dauern kann – lagern können. Denken Sie auch daran, dass Sie evtl. an diesem Zeitpunkt ebenfalls einen Transporter oder LKW benötigen könnten (je nachdem ob vom Käufer die Möbel abgeholt werden oder nicht)
  • Ganz unabhängig davon, ob ich Geld für die Möbel haben möchte oder nicht: Habe ich einen Transporter oder LKW, mit dem ich die gesamte Wohnungseinrichtung zum Altmöbel-Ankauf, Second-Hand-Laden, Hilfsorganisationen oder zum Entsorger oder auf den Verbrennungsplatz transportieren kann?
  • Passt dieser Transporter überhaupt vor den Hauseingang, oder ist es eine oft zugeparkte Straße mit viel Verkehr, in der man damit rechnen muss, dass jederzeit der Parkplatz vor der Nase weg geschnappt werden könnte? Wichtig: Ein Halteverbot muss von der Stadt genehmigt werden und es dürfen nur zugelassene Halteverbotsschilder aufgestellt werden, da sonst Bußgeld und sogar Schadensersatz drohen könnte (Tipp: Anbieter wie Halteverbot Berlin 24 organisieren das mit Genehmigung, zugelassenen Schildern und Aufstellservice)
  • Ist nach Räumung der Möbel die Wohnung tatsächlich wieder im “Ur”-Zustand – oder muss noch renoviert werden? Meist muss nach dem Auszug die Wohnung neu gestrichen werden, Umbauten rückgängig gemacht werden. Kann ich selbst die Zeit für solche Renovierungsarbeiten und Malereien auftreiben? Zum Streichen sollte mindestens ein voller Tag eingeplant werden.
  • Muss etwa der Teppichboden, der Laminatboden oder PVC entfernt werden, da dies so im Wohnungsabnahmeprotokoll vermerkt ist (dh. weil die Wohnung vorher damit noch nicht “geschmückt” war) – habe ich die Zeit dafür? Man sollte auch hierfür einen vollen Tag einplanen, da das Entfernen der Boden viel Arbeit mit sich bringt.
  • Eine Wohnungsauflösung benötigt nicht nur handwerkliche Tätigkeiten: Planen Sie für den ganzen Papierkram und evtl. Behördengänge genügend Zeit ein. Zum Beispiel für die Ummeldung bei der Meldebehörde, Abwicklung mit den Krankenkassen oder Rentenversicherungsträgern (z.B. beim Pflegefall) oder sonstige Formalitäten und Verpflichtungen beim Todesfall, bei der (Privat-)Insolvenz o.Ä.
  • Weitere Vorkommnisse und Abweichungen, die aufgrund mangelnder Erfahrung nicht eingeplant worden sind und die Wohnungsauflösung in die Länge ziehen könnten – auch hierfür sollte genügend Zeit eingeplant werden.

Eine Wohnungsauflösung sollte gut durchdacht und großzügig geplant werden, dasehr oft unvorhersehbare Dinge passieren könnten (”der Schrank lässt sich doch nicht so einfach abbauen wie geplant”), die zusätzliche Zeit einfordern.

Um Ihnen die Wohnungsauflösung zu vereinfachen, haben wir Ihnen einen Ratgeber zur Wohnungsauflösung zusammengestellt mit einer Checkliste, die Ihnen bei der Räumung auf eigener Faust behilflich sein könnte. Diese können Sie bei uns kostenlos herunterladen und ausdrucken:

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